Weite Kulturlandschaft mit Feldern und Baumreihe

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Landschaftswissen vor Ort

Worum es geht


Lehrpfade sind im deutschsprachigen Raum eine weit verbreitete Form der Umweltbildung. Dabei nehmen Lehrpfadstationen in besonderer Weise Bezug auf ihre Umgebung: Sie vermitteln Wissen über die umgebende Landschaft mit ihren Naturphänomenen und geben Auskunft über menschliche Praktiken, die diese Landschaft prägen oder von ihr geprägt sind. Dabei bilden sie selbst eine Form von Landschaft, eine so genannte „Linguistic Landscape“.

Geschnitzter hölzerner Wegweiser mit der Aufschrift „Zur Aussicht“ im Wald
Lehrpfad-Station „Moortümpel“ im Rauriser Urwald: Informationstafel an einem kleinen Moorteich

Unsere Fragen


Wir haben ganz viele Fragen – und interessieren uns auch für mehr als nur für Lehrpfade. In einem ersten Forschungsprojekt konzentrieren wir uns aber zuerst einmal auf die folgenden:

  1. Welche Landschaftsbilder vermitteln die Lehrpfade – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn?
  2. Welches Landschaftswissen und welches Wissen über landschaftsverbundene menschliche Praktiken wird in Lehrpfaden vermittelt? Welche Rolle spielt dabei, dass Lehrpfade „Wissen vor Ort“ bereitstellen – dass sie selbst also eine „Linguistic Landscape“ konstituieren?
  3. Welche Mensch-Natur-Beziehungen lassen sich aus den verschiedenen Landschaftsbildern und Landschaftswissen ableiten?